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Susanne Humbel

Kopf des Monats August 2014

In der August Ausgabe 2014 des Strichpunkt stellen wir Ihnen Susanne Humbel, Pilz-Obfrau des Vereins für Pilzkunde Bad Zurzach, vor.

Susanne Humbel ist in Schöfflisdorf aufgewachsen und wohnt heute in Schleinikon. Sie ist Apothekerin und Mutter von zwei Kindern. Frau Humbel ist im Verein für Pilzkunde Bad Zurzach und seit vier Jahren als Pilzkontrolleurin tätig, neu auch für die Verwaltung2000-Gemeinden.

Was fasziniert Sie an der Pilzkunde und dem Pilzsammeln?
Für die Natur habe ich mich schon immer interessiert. Bei der Pilzwelt ist die riesige Artenvielfalt mit all den Farben und Formen faszinierend. Beim Suchen von Pilzen spielt bestimmt der angeborene Sammlerinstinkt eine Rolle, es ist natürlich erfreulich, etwas für die Pfanne zu finden. Unterdessen interessieren mich aber genauso die ungeniessbaren und giftigen Pilze für Bestimmungszwecke.

Wie sind Sie zum Verein für Pilzkunde gestossen?
Seit dem Jahr 2000 nehme ich jährlich an den Pilzseminaren der Interessensgemeinschaft der Schweizer Apotheker für Pilze (ISAP) teil. Durch eine Instruktorin, ebenfalls Mitglied des Vereins, wurde ich motiviert, im Verein zu schnuppern. Ich bin dort sehr herzlich aufgenommen worden. Jetzt, als Pilzkontrolleurin, ist es für mich sehr wichtig, Vereinsmitglied zu sein, was einen Austausch mit anderen Kontrolleuren und Pilzinteressierten ermöglicht.

Welche Aktivitäten unternimmt der Verein durchs Jahr?
Vom Ende der Sommerferien bis Ende Oktober führen wir jeweils montags die Pilzbestimmer-Abende durch. Durch das Jahr werden Pilzund andere Exkursionen, Vorträge, einen Pilzkochkurs, Kegeln oder gemütliche Essen organisiert. Wichtig für den Verein ist die Pilzausstellung mit Pilzrestaurant, die wir alle 2 Jahre durchführen, alternierend mit der 2-tägigen Vereinsreise.

Wann ist Pilzsaison? Was sollte man beim Sammeln beachten?
Der Begriff Pilzsaison ist ein bisschen schwammig. Morcheln gedeihen beispielsweise im April, gewisse Pilze wie der Samtfussrübling findet man in den Wintermonaten. Die grösste Zahl der Arten wachsen jedoch Ende Sommer bis Ende Herbst, was die meisten Leute als Pilzsaison bezeichnen. Beim Sammeln sollte man sich an die kantonalen Pilzschutzbestimmungen halten, im Kanton Aargau gibt es keine Schonzeiten, jedoch Mengenbegrenzungen.

Bei welchen Bedingungen wachsen die Pilze am besten?
Am besten wachsen Pilze bei warmen Temperaturen und feuchtem Boden, also nach Regen. Die Bodenverhältnisse (Kalkgehalt, pH-Wert) müssen für die jeweilige Art ebenfalls stimmen.

Welches sind Ihre Lieblingspilze? Was ist Ihre Lieblingsspeise mit Pilzen?
Eigentliche Lieblingspilze habe ich nicht, wenn es ums Essen geht. Mit geeigneter Zubereitung kann aus jedem Speisepilz etwas Schmackhaftes zubereitet werden. Am liebsten mag ich Pilze, die mit Kräutern in Oel eingelegt wurden.

Wie und wo können sich interessierte Personen über den Verein und das Pilzesammeln informieren?
Informationen über den Verein findet man unter www.pilzverein-zurzach.ch oder bei Rita Krattinger (Kassierin), T 056 246 14 57. Sehr gute Informationen über das Pilzesammeln, Kontrollstellen in der Schweiz und weitere nützlichen Angaben sind unter www.vapko.ch einzusehen.

Ab dieser Saison sind Sie die Pilzkontrolleurin unserer Gemeinden, wo und wann kann man die Funde kontrollieren lassen?
Samstags und sonntags führe ich Kontrollen um 16.30 bis 18.00 Uhr und mittwochs um 17.00 bis 18.00 Uhr an der Stegacherstrasse 2a in Schleinikon durch. Man hat auch die Möglichkeit, am Montag ab 19.00 Uhr die Pilzfunde im Zwischenbau des Gemeindezentrum Langwies in Bad Zurzach dem Verein vorbeizubringen, wo sie von einem Pilzkontrolleur geprüft werden.

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