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Holzfeuerungskontrolle

Auf Grund der eidgenössischen Umweltschutzgesetzgebung hat der Kanton die Gemeinden verpflichtet, bei allen Holzfeuerungsanlagen eine Kontrolle durchführen zu lassen.

Dabei werden vor allem die korrekte Bedienung und die Verwendung des Brennstoffes überprüft. Das Ziel ist es, unnötige Umweltbelastung zu vermeiden und den Brennstoff optimal zu nutzen. Die Gemeinden sind für die Kontrolle aller Feuerungsanlagen, die mit Holz betrieben werden und eine Feuerungswärmeleistung kleiner als 70kW aufweisen, zuständig (Kochherde, Zimmeröfen, Cheminées, Cheminéeöfen, Stückholzfeuerungsanlagen automatisch und handbeschickt, Holzschnitzelfeuerungsanlagen). Holzfeuerungsanlagen ab 40kW, in denen Restholz verbrannt wird, unterstehen der kantonalen Behörde und sind messpflichtig. Grundsätzlich darf nur naturbelassenes Holz verbrannt werden.

Naturbelassenes Holz: Stückholz aus dem Wald, Scheiter, Reisig, Zapfen, Schwarten, Spreissel aus Sägereien
Restholz: Produktionsholz aus Gewerbebetrieben, Spanplatten, Hobelspäne, Schalungstafeln, Gerüstbretter, Kanthölzer, Täfer usw.
Altholz: Holzmaterial aus Gebäudeabbrüchen, Holzmöbel, Küchenmöbel, Türen, hölzerne Verpackungen, Einweg-/Mehrwegpaletten



Altholz darf ausschliesslich nur in Altholzfeuerungsanlagen oder in der KVA verbrannt werden. Diese unterstehen der Messpflicht mit erhöhten Anforderungen.


Umfang der visuellen Kontrolle:

  • Erfassen der Anlage
  • Kontrolle des Feuerraumes und der Asche
  • Kontrolle des Brennstofflagers (Feuchtigkeit, Konformität)
  • Beurteilung der Anlage
  • Beratung (Richtig feuern mit Holz, Anfeuermethode)

Das Umweltschutzgesetz baut auf dem Verursacherprinzip auf, Art. 2 USG: Wer Massnahmen nach diesem Gesetz verursacht, trägt die Kosten dafür:

Erfassung und Erstabnahme Fr. 45.— + MWSt.
Periodische Kontrolle (alle 2 Jahre) Fr. 40.— + MWSt.
Jede weitere Zusatzanlage Fr. 15.— + MWSt.

Administrativer Aufwand für Rapporte anderer zugelassener Kontrolleure Fr. 27.60 + MWSt. Für Nachkontrollen gelten die gleichen Preise wie für die periodische Kontrolle.
Für die Rechnungsstellung werden Fr. 8.— belastet.

Damit die Kosten möglichst klein gehalten werden können, wird die Kontrolle, wenn immer möglich, mit der Reinigung der Feuerungsanlage ausgeführt. Die Gemeinderäte der Verwaltung2000-Gemeinden haben Kaminfegermeister Andreas Gersbach, Bad Zurzach, als amtlichen Kontrolleur für Holzfeuerungen gewählt. Die Besitzer von Holzfeuerungen entscheiden nach freier Wahl, ob die Feuerungsanlage von einer berechtigten Person oder vom Kontrolleur der Gemeinde überprüft wird. Berechtigt ist allerdings nur, wer in der kantonalen Zulassungsliste aufgeführt ist. Mit den Kontrollen wird 2011 bei der nächsten Reinigung der Holzfeuerungen begonnen.

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