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Behördenausflug zum Flughafen Zürich

im Sommer 2012

„Der Anlass soll ein kleines Dankeschön für alle Mitglieder von Behörden und Kommissionen und auch andere Funktionäre der Gemeinde sein“, hat es in der Einladung geheissen. Etwa 40 Personen hätten ausfliegen dürfen, gut die Hälfte hat es getan.

Mit zwei Kleinbussen von Johann Rohner (www.kleinbusreisen.ch), der eine von ihm selber und der andere von Eugen Rohner pilotiert, wurde der Flughafen rasch und sicher erreicht.

Dort angekommen erfuhr man, dass der Gewinn der Flughafen Zürich AG in den ersten sechs Monaten gegenüber der ersten Jahreshälfte 2011 um 9.1% auf 80,2 Mio. Franken angestiegen ist. Das Passagieraufkommen nahm um 3,1% zu. Der Umsatz lag mit 457 Mio Franken um 5,8% über dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Von Januar bis Juni 2012 nutzten 11,8 Mio. Passagiere (plus 3,1%) den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise. Die Anzahl Flugbewegungen nahm im ersten Halbjahr 2012 gegenüber der Vorjahresperiode um 3,1% auf 133‘873 Starts oder Landungen ab. Die Sitzplatzauslastung pro Flugbewegung stieg von 70,6% auf 72,5%. Die am Flughafen Zürich umgeschlagenen Frachtgüter gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,3% auf 210‘211 Tonnen zurück. Die Flughafen Zürich AG erwartet für das gesamte Jahr 2012 eine Zunahme der Passagierzahlen um rund 2,5%.

Als Fremdenführer wirkte Heinz Gretler, ein pensionierter Maître de Cabine. Er tat seinen Dienst mit Begeisterung. Er berichtete von 760 Flugbewegungen und 66'000 Passagieren pro Tag. Er informierte über Pistenlängen, Baujahre, Baupreise, Personalbestände, Frachtaufkommen und vielerlei mehr. Er begleitete seine Gäste durch die Sicherheitskontrolle und führte sie durch die Türe, die den Schengenraum vom übrigen Ausland trennt. Er erzählte vom Naturschutz und kannte den Ertrag der riesigen Photovoltaikanlage. Er wusste, wie viel Dachwasser zu Spülzwecken an wie vielen stillen Örtchen zur Verfügung steht. Er benannte alle Flugzeugtypen am Boden und erkannte die Anfliegenden gegen den Wind. Schliesslich nahm er die Studenländer zu einer Carrundfahrt auf dem Areal mit und ermöglichte am Postenkreuz die Beobachtung einiger Starts. Stets behielt er den Humor. Dass er am Schluss herzlichen Applaus bekam, war mehr als verdient. Nach der ziemlich anstrengenden Besichtigung wurde in die „Mostlaube“ in Vogelsang oberhalb Lengnau disloziert. In dieser blitzsauberen und heimeligen Besenbeiz wurde ein feines Nachtessen serviert. Die Reiseteilnehmer und einige Nachzügler kamen ins Gespräch.

Gemeindeammann Christoph Baumgartner, der schon als umsichtiger Reiseorganisator gewirkt hatte, bedankte sich bei den Gästen herzlich für den Einsatz zu Gunsten der Gemeinde. Wenig später begleitete er sie zurück vom Surb- ins Tägerbachtal.

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